Vogelsang


In diesem Stadtteil, der sich gewissermaßen zu einem beliebten Kölner Wohngebiet hochgearbeitet hat, kommt auch die Wissenschaft nicht zu kurz.

In den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mangelte es der Domstadt an Wohnraum. Unter anderem betraf dies auch die vielen Arbeitslosen, die im Rahmen der damaligen Wirtschaftskrise ihre Jobs verloren haben und in Köln bzw. in dessen Umland mehr schlecht als recht ihr Dasein fristeten. Aufgrund dessen wurden neuartige Siedlungen erschaffen, die als sogenannte "Stadtrand- oder Erwerbslosensiedlungen" nicht nur Wohnungen für die Betroffenen zur Verfügung stellten, sondern auch Arbeitsplätze.

Von der Armensiedlung zum attraktiven Lebensraum

Der heutige Stadtteil Vogelsang geht auf eine derartige Siedlung zurück. Inzwischen handelt es sich hierbei um ein beliebtes Kölner Wohngebiet. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das einstmals triste Erscheinungsbild dieser früheren Armensiedlung in einen attraktiven Lebensraum verwandelt. Zeugnis dieser Entwicklung legen unter anderem die liebevoll gepflegten Einfamilienhäuser ab, wie sie in diesem Viertel heutzutage vielfach vorgefunden werden.

Mehr als nur Wohnen – ein Heim für Wissenschaft und Gesundheit

Seit einiger Zeit wird dieser Stadtteil, der übrigens links dem Rhein im Westen liegt, kontinuierlich erweitert. Vor allem im Norden werden nach wie vor neben Wohnungsanlagen auch Einfamilienhäuser errichtet. Allerdings stellt Vogelsang nicht nur eine gefragte Wohngegend dar. Dieser Stadtteil hat sich auch als geeigneter Standort für wissenschaftliche Forschung etablieren können, was das ansässige Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung beweist.

Mit dem Wassermannsee verfügt dieser Stadtteil außerdem über ein attraktives Naherholungsgebiet, das zusätzlich für einen gesundheitlichen Mehrwert sorgt. Am Wassermannsee lädt ein Gesundheitspark inmitten von Wäldern und Wiesen beispielsweise zu wohltuenden Kneipkuren ein.